Lateinamerika und Europa stehen in der bilateralen Zusammenarbeit wie auch im globalen Kontext zusammen. Guatemala ist ein wichtiger Wertepartner in der Region für Deutschland.
Im Zentrum meiner politischen Gespräche in Guatemala-Stadt standen die bilateralen Beziehungen und die Verständigung zu globalen, regionalen und multilateralen Fragen. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auch auf dem Thema Rechtsstaatlichkeit, ergänzt um Termine zum Dialog mit der Zivilgesellschaft, Medien und Wirtschaft.
Mein erster Termin Guatemala-Stadt war ein Treffen mit Vize-Außenministerin Maria Luisa Ramírez. Inhaltlich ging es bei dem Gespräch um die deutsch-guatemaltekischen Wirtschaftsbeziehungen, Migration, feministische Außenpolitik sowie die außenpolitische Einschätzung Guatemalas zur aktuellen geopolitischen Situation.
Mein nächster Termin in Guatemala-Stadt führte mich in den Palacio de Cultura - Den Präsidentschaftspalast. Hier traf ich den Präsidenten Guatemalas Arévalo zum Gespräch rund um den Schutz der Demokratie, Rechtsstaatlichkeitsprojekte sowie die deutsch-guatemaltekischen bilateralen Beziehungen.Next up: Sehr beeindruckende und interessante Austauschrunden mit einer Gruppe junger Anwälte zu Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten und Vorstellung des durch das @auswaertigesamt finanzierten Projektes FEDACC zur Rechtsstaatlichkeitszusammenarbeit durch die GIZ. Mit einer Gruppe von Vertreterinnen des UNIDAS zum offenen Dialog zur Situation von Frauen(rechten) im Land. UNIDAS ist DIE Brücke unserer feministischen Außenpolitik nach Lateinamerika. Mit Journalist:innen der unabhängigen guatemaltekischen Presse zur schwierigen Realität in der sie arbeiten.
Zuletzt traf ich Román Castellanos, einem Abgeordneten der suspendierten Regierungspartei Semilla. Im Gespräch ging es um Möglichkeiten der Stärkung des Rechtsstaats und Korruptionsbekämpfung in Guatemala, sowie die aktuelle innenpolitische Situation.